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Windows ManagementPatch Management

Patch Management

Die Verwaltung von Windows Updates (Quality und Feature Updates) nach den Concat Best Practices.

Important

Concat Standard: Unser primärer Standard für das Patch Management ist Windows Autopatch, vorausgesetzt der Kunde verfügt über die benötigten Lizenzen (Microsoft 365 E3/E5 oder Windows Enterprise E3/E5). Nur wenn diese Lizenzen nicht vorliegen, werden manuelle Update-Ringe konfiguriert.


1. Windows Autopatch (Der Concat Standard)

Windows Autopatch automatisiert den gesamten Update-Prozess für Windows, Microsoft 365 Apps, Microsoft Edge und Teams. Es entlastet die IT massiv von manuellen Freigabeprozessen.

  • Automatische Registrierung: Alle verwalteten, berechtigten Geräte werden automatisch beim Service registriert.
  • Automatisches Ring-Management: Autopatch verwaltet eigenständig 4 Deployment Rings (Test, First, Fast, Broad) und verteilt die Geräte dynamisch.
  • Monitoring & Reporting: Überwachung und Fehlerbehebung erfolgen zentral über den Autopatch Quality Report im Intune Admin Center.
  • Rollback & Pause: Bei fehlerhaften Updates kann der Rollout per Knopfdruck pausiert oder zurückgerollt werden.

2. Manuelle Update-Ringe (Fallback ohne E3)

Für Kunden ohne E3/E5-Lizenzierung greift die manuelle Konfiguration von Windows 10/11 Update-Ringen.

RingZielgruppeDeferral (Quality)Deferral (Feature)Deadline
PilotIT-Team + Early Adopter0 Tage0 Tage3 Tage
FastTechnik-affine User (10-20%)7 Tage14 Tage5 Tage
BroadAlle anderen User (80%)14 Tage30 Tage7 Tage

Update-Ring-Strategie

Warning

Achtung bei Feature Updates: Bei manuellen Update-Ringen müssen Feature Updates immer zuerst im Pilot Ring getestet und mindestens 2 Wochen beobachtet werden, bevor der Broad Ring freigegeben wird.

Treiber- und Firmware-Updates (Driver Patches)

  • Treiber- und Firmware-Updates (z. B. BIOS/UEFI-Updates von OEM-Herstellern) sind ein essenzieller Bestandteil der Systemsicherheit und Stabilität.
  • Via Autopatch: Sofern Autopatch im Einsatz ist, kümmert sich der Service automatisch um die Freigabe und Verteilung von empfohlenen Treiber-Updates in den entsprechenden Ringen.
  • Via Intune Driver Update Management: Bei manueller Verwaltung werden separate Richtlinien für Treiber-Updates erstellt, die zeitlich an die oben definierten Update-Ringe gekoppelt sind. So wird verhindert, dass fehlerhafte OEM-Treiber einen flächendeckenden Ausfall (Bluescreens) verursachen.

Wartungsfenster & Neustart-Verhalten

Egal ob Autopatch oder manuell, folgende Vorgaben gelten für das Benutzererlebnis (User Experience):

  • Quality Updates: Installation vorzugsweise im Hintergrund (Dienstag-Nacht nach dem Patch Tuesday).
  • Active Hours: Neustarts während der konfigurierten Nutzungszeit (z. B. 08:00 - 18:00 Uhr) werden unterdrückt.
  • Restart Grace Period: Nach Ablauf der Deadline hat der Benutzer eine Toleranzzeit (Grace Period) von 48 Stunden, in der Neustarts verschoben werden können, bevor der Reboot erzwungen wird.
Note

Out-of-Band (OOB) Patches: Bitte beachte, dass unplanmäßige Notfall-Patches (Out-of-Band Updates), die von Microsoft außerhalb des regulären Patch Tuesdays veröffentlicht werden, von den automatisierten Routinen (Autopatch / Update Ringe) standardmäßig nicht unterstützt werden. Diese erfordern bei kritischen Zero-Day-Lücken ein manuelles Eingreifen (z. B. beschleunigtes Deployment via Intune Expedited Updates) und sind nicht Teil des regulären automatisierten Ablaufs.

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